Was ist Mantrailing?

 

Mantrailing ist die Suche nach einer bestimmten Person anhand eines individuellen Geruchsstoffes (Kleidung, Kamm, Zahnbürste etc.).


Der Hund wird an einer Stelle angesetzt, wo man weiß oder vermutet, dass die vermisste Person sich dort zuletzt aufgehalten hat. Von dort aus kann der Hund den Trail (die Geruchsspur) bis hin zur Person verfolgen.


Jeder Mensch hinterlässt permanent individuelle Geruchspartikel, die dem Hund als Orientierung dienen. Die Geruchspartikel eines jeden Menschen sind einzigartig wie ein genetischer Fingerabdruck. Das heißt für einen Hund gibt es keine zwei Menschen, die genau gleich „riechen“.

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Mantrailing oder spezifische Personensuche


Bei dieser Suchart bekommt der Rettungshund einen Geruchsgegenstand der vermissten Person vor die Nase gehalten, damit er genau weiß, nach wem er suchen soll. Das kann z.B. ein Kleidungsstück sein, an dem optimalerweise nur der Geruch der vermissten Person haftet. Der Hund wird nun an der langen Leine losgeschickt und folgt dieser speziellen Geruchsspur solange, bis er an der vermissten Person angekommen ist oder die Spur endet.


Der Mantrailer sucht, anders als der Flächensuchhund, immer nur nach einer ganz bestimmten Person. Die Suche beginnt meist dort, wo die Person das letzte Mal gesehen wurde z.B. an ihrem geparkten Auto oder beim Verlassen des Hauses. Der Hund sucht von dort aus die Person anhand ihrer zurückgelegten Spur.


Jeder Mensch gibt ständig winzige Hautschuppen ab. Diese sind mit den Bakterien der individuellen Hautflora des Menschen behaftet und geben einen einmaligen Geruch ab. Die in dieser Suchart ausgebildeten Hunde verfolgen die Spur des Menschen anhand dieser mikroskopisch kleinen Zellverbände. Sie können sie von der Spur anderer Menschen unterscheiden und ihr auch durch bewohnte Gebiete folgen. Dieser Trail (die zu suchende Spur) kann über mehrere Kilometer gehen. Witterung, Untergrund, Wind und Alter der Spur bestimmen neben vielen weiteren Faktoren den Schwierigkeitsgrad der zu verfolgenden Spur.


Voraussetzung für den Einsatz eines Mantrailers ist, dass bekannt ist, wo sich die vermisste Person zuletzt aufgehalten hat. Das heisst, dass ein sicherer Ausgangspunkt bekannt ist und der Hundeführer einen eindeutigen Geruchträger dieser Person bekommt, wie z. B. Mütze, T-Shirt, BH, Unterhose usw.


Dieser Geruchsträger sollte von keiner anderen Person berührt worden sein, da sich die unterschiedlichen Geruchsträger sonst miteinander vermischen und der Hund dadurch nicht genau identifizieren kann, welcher Spur er folgen soll.


Je nach Gebiet, Einsatz- und Ausgangssituation der Vermisstensuche läßt sich hier die optimale Suchart auswählen und ggf. mit der Komponente Flächensuche kombinieren.


Führt die Spur durch besiedelte Gebiete, so ist es die Aufgabe des Mantrailers die vermisste Person trotz der vielen anderen menschlichen Gerüche aufzuspüren und eindeutig zu identifizieren, auch wenn die Spur viele Kilometer lang oder mehrere Stunden/Tage alt ist.

Die Qualität der Geruchsspur ist abhängig von der Witterung/Temperatur und entscheidend für den Sucherfolg.

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